Die Dauer eines Wertgutachtens hängt vor allem von Bewertungsanlass, Objektart, Unterlagenstand und Komplexität ab. Eine belastbare Bewertung ist mehr als eine Besichtigung mit anschließender Zahl.
Die Arbeitsschritte
- Auftrag, Bewertungszweck und Stichtag klären.
- Objektunterlagen auf Vollständigkeit und Widersprüche prüfen.
- Ortstermin und tatsächliche Eigenschaften aufnehmen.
- Markt- und Rechtsdaten beschaffen und bewerten.
- Verfahren anwenden, Besonderheiten würdigen und Ergebnis plausibilisieren.
- Gutachten nachvollziehbar dokumentieren.
Was die Bearbeitung verlängert
Fehlende Bauunterlagen, ungeklärte Rechte, mehrere Nutzungseinheiten, besondere Immobilienarten, historische Stichtage oder seltene Bewertungsfragen erhöhen den Recherche- und Prüfungsumfang. Vollständige Unterlagen können den Ablauf dagegen deutlich beschleunigen.
Weiterführend: Wie entsteht ein Wertgutachten? · Gutachtenarten