Ein Bewertungsfall aus der Gutachterpraxis des Sachverstaendigenbueros von den Busch in Arnsberg aus dem Jahr 2026.
- Ort
- Arnsberg · Nordrhein-Westfalen
- Bewertungsstichtag
- 17.01.2026
- Objektart
- Mehrfamilienhausanlage / Wohnanlage
- Bewertungsanlass
- Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB
- Bewertungsauftrag
- Anonymisierte redaktionelle Aufbereitung eines eigenen Bewertungsfalls für das Städtenetz. Vor Veröffentlichung ist die fachliche Endprüfung anhand des Ausgangsgutachtens erforderlich.
- Besonderheiten
- Größere Wohnanlage; Liegenschaftszinssatz; Restnutzungsdauer; Bodenwert; besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale.
- Methodischer Schwerpunkt
- Ertragswertverfahren
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Der Fall wurde fuer die fachliche Darstellung anonymisiert und auf die bewertungsrelevanten Fragestellungen reduziert.
Mehrere Parameter greifen ineinander
Bei einer größeren Wohnanlage prägen nachhaltige Erträge, Bewirtschaftungskosten, Liegenschaftszinssatz, Restnutzungsdauer und Bodenwert gemeinsam die Wertableitung.
Besondere objektspezifische Merkmale
Abweichungen vom Modellobjekt müssen gesondert geprüft werden. Sie dürfen nur berücksichtigt werden, soweit ihre Wirkung nicht bereits an anderer Stelle im Verfahren enthalten ist.
Vertiefte Fallanalyse
Die Wohnanlage umfasst sechs Mehrfamilienhäuser aus den 1960er-Jahren auf rund 7.800 m² Grundstücksfläche. Für die Ertragswertableitung wurden nachhaltige Wohn- und Garagenerträge, Bewirtschaftungskosten, Bodenwertverzinsung und Gebäudereinertrag getrennt hergeleitet.
Der Liegenschaftszinssatz von 2,40 % und die wirtschaftliche Restnutzungsdauer von 28 Jahren beeinflussen den Gebäudeertragswert wesentlich. Zusätzlich wurden energetische Defizite als besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale gesondert abgegrenzt und das Ergebnis marktlich plausibilisiert.
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