Ein Bewertungsfall aus der Gutachterpraxis des Sachverstaendigenbueros von den Busch aus dem Jahr 2026.
- Objektart
- Eigentumswohnung
- Bewertungsanlass
- Verkehrswertermittlung
- Bewertungsauftrag
- Ermittlung des Verkehrswerts einer Eigentumswohnung.
- Besonderheiten
- Wohnungseigentum; flächenbezogene Einordnung; marktüblich erzielbare Miete; rechtliche Zuordnung der Einheit; Ertrags- und Vergleichsperspektive.
- Methodischer Schwerpunkt
- Ertragswertorientierte Bewertung mit Vergleichsbezug
Der Fall wurde fuer die fachliche Darstellung anonymisiert und auf die bewertungsrelevanten Fragestellungen reduziert.
Die fachliche Fragestellung
Bei der Eigentumswohnung war neben dem baulichen Zustand vor allem die eindeutige Zuordnung der Einheit und die belastbare Flächengrundlage wichtig. Flächenbezogene Vergleichswerte reagieren unmittelbar auf die angesetzte Wohnfläche.
Bewertung der Einheit und des Gemeinschaftseigentums
Die Wohnung wurde nicht isoliert betrachtet. Miteigentumsanteil, Gebäudesituation und die rechtliche Struktur des Wohnungseigentums gehören zum Bewertungsgegenstand. Für die Markteinordnung ist deshalb zu prüfen, ob Sonder- und Gemeinschaftseigentum wirtschaftlich zusammenpassen.
Ertrags- und Vergleichsperspektive
Für die Bewertung wurden marktübliche Erträge und marktabgeleitete Größen herangezogen. Gleichzeitig blieb die Vergleichbarkeit mit anderen Eigentumswohnungen ein wichtiger Plausibilitätsanker.
Was lässt sich aus dem Fall ableiten?
Eigentumswohnungen sind besonders sensibel für unklare Wohnflächen oder eine ungenaue rechtliche Zuordnung. Eine scheinbar kleine Abweichung kann sich bei einem Quadratmeterpreisvergleich direkt auf das Ergebnis auswirken.
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Wir erstellen Marktwertgutachten, Kurzgutachten und ausführliche Verkehrswertgutachten. Vor der Beauftragung klären wir mit Ihnen, welche Variante für Ihren konkreten Anlass tatsächlich erforderlich ist.